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Das erste mal bei anderen zu Hause – Unsere Unterkunft in Kuba

Wie war’s bei euch? Seit ihr schon bei anderen zu Hause Übernacht gewesen im Urlaub?

Unser erstes Mal bei anderen zu Hause

Ich spreche hier von Übernachtungen bei „eigentlich“ Fremden und nicht über doppeldeutige Andeutungen 🙂 In Kuba hatten wir zum Ersten mal über Airbnb eine Privatunterkunft gebucht. Wir kannten die Besitzer vorher nicht und waren gespannt, wie alles ablaufen wird und wie es sein wird.

Wir hatten ein sehr geräumiges Zimmer in unserer kubanischen Unterkunft.

Kuba Unterkunft: Warum bei anderen zu Hause?

Urlaub ist für uns was individuelles und weniger Pauschalreise. Kuba wollten wir natürlich auch individuell entdecken, wagten uns aber nicht wirklich an einen Mietwagen, da niemand von uns nur einen Bruchteil spanisch spricht und versteht. Das gehört für mich dazu, wenn ich selbständig im Land unterwegs bin. Als Tourist kann ich nicht erwarten, dass ich an jedem Fleck auf der Erde mit englisch durch komme.

Also kein Mietwagen, dafür dann eine Alternative, um trotzdem etwas „näher“ am Land und an den Menschen dort zu sein. Airbnb kannte ich bisher nur aus der Werbung (bei mir ist sie angekommen). Mich hat’s sowieso schon unter den Fingern gejuckt, das mal selbst auszuprobieren.

Problempunkt: Ehemann

Problempunkt: Ehemann. Um das klar zu stellen, ich hab absolut kein Problem mit meinem Ehemann, aber in mancher Hinsicht, haben wir erst mal unterschiedliche Ansätze. Mir war schon klar, dass ich bei Peter nicht unbedingt auf offene Ohren stoße, wenn ich ihm vorschlage, dass wir doch in Havanna einer Privatunterkunft übernachten könnten.

Also musste das ganze zum einen A) gut verpackt werden und B) mit einem Kompromiss einhergehen. Bevor ich ihm meinen Vorschlag unterbreitet habe, hatte ich schon ein paar Unterkünfte heraus gesucht, die auch wirklich gute Bewertungen hatten und von Lage und Fotos überzeugten. Mit Kindern bin ich allerdings selber auch nicht recht begeistert von großen Experimenten, also kam mir das schon auch entgegen.

Wenn’s nach mir ginge, hätten wir auch nur in Privatunterkünften übernachten können. Als Kompromiss schlug ich ihm dann allerdings für den zweiten Teil der Reise ein tolles Hotel am Strand vor. Die Reaktion würde ich nicht als überschwänglich bezeichnen, aber letztendlich hat er zugestimmt und damit das GO für unser erstes Mal bei andern zu Hause gegeben.

Warten auf’s Frühstück…

Was macht Airbnb?

Viele, mit denen ich gesprochen hatte, hatten bisher von Airbnb noch nichts gehört und konnten es auch nicht zuordnen. Ganz ehrlich gesagt, ich hab’s auch lange Zeit nicht einordnen können.

Airbnb ist eine Plattform, die es jedem ermöglicht, ein freies Zimmer in der Wohnung, im Haus oder eine Ferienwohnung, ein Ferienhaus an Gäste zu vermieten. Quasi ein bisschen Couch-Surfing. Um in Airbnb zu stöbern, muss man sich als User registrieren. Das klappt aber auch mit dem Facebook Account. Möchtest du jemanden kontaktieren oder einfach ganz unverbindlich anfragen per Nachricht, verlangt Airbnb, dass du ein Foto hoch lädst. Das ist eigentlich ganz sinnvoll, da sie begründen, du möchtest ja bei demjenigen Übernacht bleiben, also ist es das mindeste, dass du ein Bild von dir zeigst. Klingt logisch, finde ich gut!

Die Abwicklung läuft dann komplett über die Plattform. Welche Leistungen eingeschlossen sind, ist unterschiedlich. Bei uns stand zum Beispiel Frühstück inklusive. Als wir dann aber abreisten, wurde uns doch Frühstück berechnet. Da ich leider keinen Beleg dabei hatte, dass Frühstück inkl. sei, zahlten wir den Betrag. Ich hätte mich ja auch irren können. Zu Hause sah ich allerdings, dass wir nicht hätten zahlen müssen und reichte hier eine Nachforderung ein. Das ganze wurde über Airbnb total problemlos gelöst. Für die entstandenen Unannehmlichkeiten erhielten wir für die nächste Buchung sogar noch einen Gutschein. Also, alles in allem sehr zu empfehlen.

Unsere Legosteine begleiten uns auf der ganzen Welt.

Unser Fazit

Wie ich ja schon mal angedeutet habe, war das Verständnis im engeren Umfeld nicht allzu groß, als wir verkündet haben, mit Familie nach Kuba zu reisen. Als wir dann noch drauf setzten und verrieten, dass wir in Havanna in einer Privatunterkunft wohnen, war’s dann vorbei mit der Toleranz – etwas überspitz gesagt, aber durchaus mit einem Fünkchen Wahrheit.

Ich würd’s wieder tun und kann’s nur empfehlen. Kuba ist ein sehr kinderfreundliches Land, also war es überhaupt kein Problem mit den Kindern in einer Privatunterkunft zu wohnen. Sogar unser anfänglicher Skeptiker Peter konnte an der Unterkunft nichts aussetzen.

Falls du selber Airbnb einmal ausprobieren möchtest und auch wissen möchtest, wie es bei anderen zu Hause so ist, dann erhältst du mit diesem Erstbucher Gutschein 30 Euro Rabatt. Einfach auf den Link klicken und deine Privatunterkunft für die nächste Reise oder den nächsten Kurztrip buchen.

Deine Erfahrungen

Hast du schon einmal bei anderen zu Hause übernachtet oder ähnliche Plattformen wie Airbnb ausprobiert? Wie waren deine Erfahrungen? Würdest du es weiter empfehlen, vor allem mit Kindern?

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Hi, ich bin Regina und bin gern unterwegs. Bei uns zu Hause und in der ganzen Welt. Inzwischen sind bei unseren Ausflügen und Reisen zwei Kinder mit dabei. Auf dastoa schreibe ich meine Erfahrungen, Empfehlungen und Reisetipps sowie über den alltäglichen Familienwahnsinn.

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