Wir bekommen eine australische Nanny! Zwar nur für kurze Zeit, aber wir sind schon richtig in Vorfreude!

Wie toll! Unverhofft und ungeplant kam diese Überraschung zu uns!

 

Nanny auf Probe

Unsere australische Freundin Bec fragte vor ein paar Wochen, ob ihre jüngere Schwester eine Zeit lang bei uns wohnen kann, wenn sie nach Europa geht. Sie hat sich in Österreich in einer Schule eingeschrieben und möchte gerne schon vorher nach Europa kommen.

Wir haben Bec und ihre Familie inzwischen schon zwei mal persönlich getroffen. Das erste mal besuchten sie und ihr Mann uns auf ihrem Europa Trip für ein Wochenende. Im letzten Jahr verbrachten wir einige Tage bei ihrer Familie während unserer Australien Reise. Wir verstehen uns alle sehr gut. Auch ohne ihre Schwester persönlich zu kennen war ich natürlich gleich begeistert von der Idee. Aber wie wird Peter reagieren? Plötzlich das Haus mit einer weiteren erwachsenen Person zu teilen? Wir haben ja normalerweise nicht ständig Gäste, die bei uns übernachten, noch dazu für so lange Zeit? Wenn ich so zurück denke, waren Bec und Pete die letzten Gäste, die bei uns übernachtet haben und das ist inzwischen auch einige Jahre her.

Das Haus mit einer neuen Mitbewohnerin teilen?

Vorsichtig tippe ich erst mal eine Nachricht an Peter, um seine erste Reaktion einschätzen zu können. …es kommt keine. 😥 Zwei Stunden später steht er überraschend im Büro. Auf dem Weg zwischen zwei Terminen hat ihn die Neugier über die australische Nanny dann doch angetrieben. Er findet die Idee genauso toll wie ich. Ich bin überrascht und natürlich begeistert. Wir bekommen also wirklich eine australische Nanny!

Zwar nur für einen überschaubaren Zeitraum, aber das ist ja perfekt. So können wir mal sehen, ob das überhaupt was wäre für uns. Kommen wir damit überhaupt klar? Wollen wir das? Ich hab keine Ahnung.

Viele Fragen

Wie wird das sein, wenn auf einmal jemand bei uns wohnt?

Werden sich unsere täglichen Routinen verändern?

Haben wir sogar die Möglichkeit, auch mal wieder zu zweit etwas zu unternehmen?

…und wird sich das arme Mädchen bei uns in der Kleinstadt nicht langweilen?

Gast oder Nanny

Ich schreibe ja immer von Nanny, aber bisher ist sie ja einfach nur unser Gast. Der Vorschlag als Nanny bei uns zu helfen, kam von ihr selber. Im Gegenzug für Übernachtung und Essen würde sie uns in Haus und Garten und mit den Kindern helfen. Wie toll, oder? Wer bekommt schon mal „so nebenbei“ einen Engel geschickt? Sie war bisher beruflich im Bereich Kindererziehung tätig, also perfekt. Mein Wunsch war es jeher, die Kinder so früh wie möglich mit der englischen Sprache in Kontakt zu bringen. In Australien hatte das auch sehr gut geklappt, nur zu Hause ist das nicht wirklich einfach. Umso besser, wenn wir plötzlich eine australische Mitbewohnerin haben. Ich hoffe die Kinder lernen viel in dieser Zeit. Na ja und nicht nur die Kinder. Auch uns schadet es sicherlich nicht.

Es gibt viel zu tun

Endlich steht es fest. Ihre Flüge sind gebucht und wir sind eifrig in der Vorbereitung. Mein „Steinzimmer“ wird das Gästezimmer. Der letzte Schliff im Bad im Untergeschoss wird in Angriff genommen und organisatorisch sind auch noch ein paar Sachen zu bedenken.

Wie können wir ihr die Trennung bzw. den Übergang von Familie und Freunden und Heimat so leicht wie möglich machen? Welche kleinen Aufmerksamkeiten lassen wir uns einfallen?

Ideen und Abwechslung

Welches Programm können wir ihr bieten, damit sie nicht nur unsere Kleinstadt gesehen hat, sondern auch etwas mehr erleben kann? Sie ist auf jeden Fall sehr aktiv und geht gerne wandern.

 

Hast du eine Idee, die für ausländische Gäste in Deutschland ein Highlight wäre? Für Anregungen bin ich sehr, sehr dankbar!

 

Bald startet das Abenteuer! Wir freuen uns!

Ich halte dich auf dem Laufenden!

 

 

 

Quelle Titelbild: Pixabay/vargazs

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