Das Abenteuer startet

Endlich geht es los.
Natürlich stehen die Kids nicht wie gewohnt früh auf, wenn wir zeitig wegkommen möchten. Irgendwie haben wir es doch geschafft, um halb acht das Haus zu verlassen. Nochmal die Packliste gecheckt, genug Proviant, Wechselwäsche und Spielzeug für zwei Langstreckenflüge mit Kindern eingepackt. Unser Flug nach Australien kann also beginnen.

 

Flug nach Australien

Muss das wirklich alles mit? Und wenn ja, wo soll das hin?

 

Murphy lässt grüßen

Der Plan hat sich schon als schlecht erwiesen, als wir Mathilda zum ersten mal nach 20 Minuten Autofahrt neu einkleiden mussten (wir waren noch nicht mal auf der Autobahn). Total untypisch, aber mit sowas sollte man eigentlich rechnen, wenn man mit Kindern unterwegs ist. Ihre Wechselwäsche war schon aufgebraucht, bevor wir überhaupt im Flugzeug gesessen sind. Ich war total deprimiert, wenn’s schon so los geht. Wie soll das dann erst enden?

Es wurde am Flughafen aber auch nicht wirklich besser. Drei Stunden vor Abflug wollten wir unser Gepäck aufgeben. Einchecken und anschließend das Auto abgeben. Bloß leider hatte der Check in nicht (wie angekündigt) geöffnet. Unser ganzer Puffer verstrich Minute um Minute. Nachdem das Check In Personal endlich Ihre Team Besprechung beendet hatte, ging es los. Wir erhielten unsere Board Karten, brachten das Auto zur Servicewerkstatt (danke übrigens für den Tip, zum relativ günstigen Parken am Flughafen, wenn man einen Service oder eine Dienstleistung in Anspruch nimmt) und waren dann auch recht bald bereit für den Flug nach Australien.

Bestens aufgehoben bei Singapore Airlines für unseren Flug nach Australien mit Kind und Kegel

Das Personal der Singapore Airline machte den negativen Eindruck vom Check In noch vor dem Boarding wieder gut. Als wir zum Gate kamen wurden wir gleich begrüßt, mit „Familie Stoiber, da sind sie ja endlich“ 😀- wir waren ja nicht grundlos spät dran, oder? Der Kinderwagen wurde gleich verpackt. Zwei mal kam Personal auf uns zu, dass wir als erstes Einchecken dürfen. Also wirklich super nett und zuvorkommend. Na ja, Tilli und Paul waren auch die einzigen Kinder im Flugzeug. Ich würde gerne die Gedanken der Mitreisenden zu diesem Zeitpunkt kennen. Ich fand’s ja bisher nie so toll mit kleinen Kindern auf einen Langstreckenflug zu gehen. Dieses Mal ist die Situation eine andere.

Flug nach Australien mit Kleinkindern

Inzwischen war ich etwas entspannter, aber immerhin doch gespannt, was uns erwarten wird während des Fluges.
Die wohl interessanteste Frage, die alle stellen: Wie war der Flug? Überraschend gut und entspannt, eigentlich entspannter, als ein ganzer Tag zu Hause mit den beiden Kindern. Wir sind selbst überrascht. Paul hat so fünf bis sechs Stunden wirklich tief geschlafen. Er bekam gar nichts mit in dieser Zeit. Dafür hat er den Rest der 24 Stunden überhaupt nicht mehr geschlafen und war trotzdem fast ausschließlich guter Laune. Er hat zig mal „Alle Leut“ gesungen. Das fand Mathilda so toll, dass sie gleich mitgemacht hat. Dann hat wieder mal seinem Schnuffel ein Lied gesungen.

Wir gingen davon aus, dass er sich weigert in Singapur erneut in einen Flieger einzusteigen, aber genau das Gegenteil war der Fall. Auf keinen Fall wollte er heimgehen und wäre sogar in Brisbane noch mal in ein Flugzeug gestiegen. Also alles in allem ein sehr guter Flug nach Australien. Peter und ich waren definitiv mehr erschöpft als die Kinder. Mathilda hatte ja ihr eigenes Luxus-Babybett im Flugzeug, was den Langstreckenflug für sie zu einem First-Class Flug machte.

 

Flug nach Australien

Das Babybassinett ist quasi First Class für Babys.

 

Unsere mitgebrachten Spielsachen für den Flug kamen gar nicht alle zum Einsatz. Paul hat einige Folgen Feuerwehrmann Sam gesehen. Zwei mal gaben wir den Kindern die Steckblumen und die Spielzeugautos, die wir im Handgepäck dabei hatten: Aber das war’s auch dann schon im Großen und Ganzen. Es gab ja eh ständig was zu Essen, was vor allem Mathilda beschäftigt hat. Ich glaube, sie hat den halben Flug gegessen.
Bisheriges Feedback also zu Langstreckenflügen mit Kindern sehr positiv. Hoffen wir, dass wir das nach dem Rückflug immer noch so sehen.

Ankunft in Brisbane

Da wir erst abends in Brisbane ankamen, mussten wir die erste Nacht im Hotel verbringen. Camper wäre schöner gewesen, aber war auch ok. Dank Jetlag waren wir zwar mitten in der Nacht eine Stunde wach, doch Feuerwehrmann Sam hat auch diese Zeit überbrückt.

Am nächsten Morgen ging’s dann direkt zum Camperverleih, damit das Abenteuer endlich starten konnte!

 

Was sind deine Flugerfahrungen mit Kindern?

Erzähl doch in einem Kommentar, wie es dir beim Fliegen mit Kindern ergeht! Ich freue mich!