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Die besten Tipps für Mailand mit Kindern

Nach unserem ersten Stop mit dem Wohnwagen im Allgäu, zieht es uns nun endlich in den Süden. Ziel: Mailand. Die Fahrt wird ein paar Stunden dauern. Laut Navi sind wir ca. vier Stunden unterwegs. Schauen wir mal, wie es klappt mit den Kids im Camper.

Wir schaffen es einfach nicht, früh los zu fahren. Obwohl unsere Kinder alles andere als Langschläfer sind, wird es doch wieder fast halb zehn, bis wir den Campingplatz verlassen.

Jetzt aber endlich los, wir wollen schließlich morgen Mailand mit Kindern entdecken.

Siegestor am Ende des Parks Sempione.

Das erste mal Schweiz

Darf ich das hier so sagen? Wir sind doch tatsächlich zum ersten mal in der Schweiz. Wo wir nicht schon überall gewesen sind. Nein, aber die Schweiz stand bisher noch nicht auf dem Plan.

Mit den tickenden Zeitbomben in den Kindersitzen ist meine Fahr-Strategie: Erst mal so lange und so weit wie’s geht durchfahren. Leider machen sie heute schon relativ schnell Radau. So weit sind wir noch gar nicht gefahren. Erste Pause! Zweite Pause dann etwas später sogar bei Mc Donalds – was uns nebenbei gesagt in der Schweiz ein kleines Vermögen gekostet hat.

Irgendwie schaffen wir es dann doch noch recht gut nach Mailand. Unser Campingplatz ist auch gar nicht so weit weg vom Zentrum. Perfekte Ausgangssituation für unseren geplanten Städtetrip morgen.

Großer Campingplatz nahe dem Mailänder Zentrum

Die Kinder sind glücklich. Hier gibt es ein großes Beach Volleyball Feld. Nein, wir spielen nicht Beach Volleyball, aber umgraben kann man den Sand. Und das ganze stundenlang. Und falls es zwischendurch mal langweilig werden sollte, gibt’s einen kleinen Spielplatz und ein paar Tiere zum Streicheln. Esel, Schafe, Ziegen… ein ganzer Streichelzoo.

Perfekt für uns, um mit einem Buch und einem Kaffee, den Nachmittag zu genießen. Und wenn wir schon in Italien sind ist Pizza zum Abendessen natürlich auch Pflicht.

Langeweile kommt hier keine auf. Da drehen wir eine Runde mit den Laufrädern zum Streichelzoo.
Wie genial sind denn diese Zelte? Sie hängen zwischen den Bäumen in ca. 1,5m Höhe.

Mailand mit Kindern

Mit der Frage, was macht man in Mailand mit Kindern, habe ich mich schon im Frühjahr beschäftigt. Immer wieder fand ich Berichte, dass Mailand eine so kinderunfreundliche Stadt sei. Daraufhin habe ich mich im Frühling für Edinburgh entschieden. So ein Zufall, ein paar Monate später hat uns unsere Route nun doch hierher geführt.

Mailand ist eine Großstadt und wie jede Großstadt empfängt sie Kinder erst mal nicht gleich sehr herzlich. Wenn man sich aber etwas Mühe gibt und gezielt nach Plätzen für Kindern sucht, findet man diese auch hier.

Während wir ein paar Fotos machen fällt den Kindern nur Blödsinn ein. Wer kennt das nicht?

Ins Zentrum mit der U-Bahn

Auf keinen Fall mit dem Auto ins Zentrum! Wohnwagen steht ja gar nicht zur Diskussion. Das öffentliche Verkehrsnetz ist sehr gut ausgebaut und auch nicht wirklich teuer. Wir steuern direkt das Zentrum mit dem Mailänder Dom an. Ein unglaublich beeindruckendes Gebäude. Der ganze Platz und die historischen Gebäude sind wunderschön. Die Kinder sind gleich ganz hin und weg von den schnuckeligen mobilen Eis- und Snackwägen. Zudem gibt es unzählige Tauben, die gejagt werden können.

So viele Tauben. Kann es denn wirkich sein, dass sich keine davon fangen lässt?

Lego Shop in Mailand für Kinder

Nicht weit vom Dom haben wir von einem Lego Shop gelesen. Vielleicht gibt es hier auch eine Spielecke für die Kinder. Bisher mussten sie heute auf’s Spielen verzichten. Wir haben Glück, es gibt eine kleine Spielecke im Lego Shop. Die Kinder sind glücklich und wir natürlich auch.

Parco Sempione

Wer in Mailand mit Kindern unterwegs ist, sollte unbedingt in den Parco Sempione kommen. Der Eingang in den Park erfolgt durch die Burg Sforzesco, die man im übrigen auch besichtigen kann. Bis zur Burg kamen wir aber lange nicht. Vor dem Park fesselt uns von ein riesiger Springbrunnen. Der ideale Ort, um mit den Füßen im Wasser ein Eis zu essen.

Einfach den heißen Tag genießen und planschen.

Während die Männer das Eis besorgen, planschen wir schon etwas. Füße ins Wasser und an diesem heißen Sommertag etwas abkühlen. Noch während ich die ersten Sekunden genieße plantsch es neben mir und Mathilda steht komplett gekleidet im Wasser. Ich bin mir nicht sicher, ob sie selber darüber überrascht ist oder ob es Absicht war. Egal, wenn wir nun schon naß sind, können wir auch gleich planschen. Kleidchen aus und mit der Windel im Wasser toben. Selbst unser planschbeckenscheuer Paul, spritz und plantscht im Brunnen.

Nach einer ziemlich langen Pause packen wir die erschöpften Kinder in unseren Bollerwagen und gehen in den Park. Durch die Burg, entlang an einem kleinen See, bis zu einem sehr großem Spielplatz am anderen Ende des Parks.

Sehr beeindruckende Kulisse, die in den Park führt.

Weitere tolle Plätze für einen Städtetrip Mailand mit Kindern

Bei meinen kurzen Vorbereitungen fand ich im Internet einige Empfehlungen, die in Mailand mit Kindern machbar sind. Alle konnten wir natürlich nicht selber ausprobieren. Hier aber meine persönlichen Ergebnisse.

Parks in Mailand

In folgenden Parks soll es auch schöne Spielplätze für Kinder geben:

  • Giardini Pubblici
  • Giardini di Villa Reale
  • Idroscalo (Parco Azzurro)
  • Giardini di Porta Venezia (mit Planetarium)

Museen

  • Museo della Scienza e della Tecnica Leonardo Da Vinci (Museums für die Wissenschaft und die Technik)
  • MUBA – Das Museum für die Kinder
    • In der Nähe des MUBA ist ein sehr familienfreundliches Café mit Spielecke, Bereich zum Stillen und Wickeln

Hop On – Hopf Off

Grundsätzlich immer ein Favorit bei unseren Städtereisen sind die Hop On – Hop Off Busse. Zum Einen eine einfache Möglichkeit einen Überblick über die Stadt zu bekommen und zusätzlich auch noch ein paar Infos darüber zu erfahren. Da man jederzeit ein- und aussteigen kann, spart man sich auch Taxi oder andere öffentliche Verkehrsmittel.

Shopping für Kinder

Neben dem schönen Lego Store gibt es in der Fußgängerzone auch noch einen Disney Store. Das Disney Geschäft kann man gar nicht verfehlen, wenn man vom Dom kommend Richtung Lego Store geht.

Einblick in eine edle Shopping Mall.

Was uns nicht so gut gefallen hat in Mailand

In eine typische Touristenabzocke sind wir auch mitten in Mailand wieder geraten. Recht bald wurde mir sehr aufdringlich ein kleines aus Garn gefertigtes Armband aufgedrängt. Obwohl ich einige male ziemlich direkt Nein gesagt habe, blieb der Verkäufer so aufdringlich, dass ich irgendwann nachgegeben habe. Womit ich nicht gerechnet hatte war, dass sie dann über den Rest der Familie herfallen. Bei Mathilda konnte ich es noch verhindern, dass ihr auch ein Armband umgebunden wurde. Sie hat nämlich schon zu schreien begonnen, als sich die Männer ihr näherten. Inzwischen waren es ja schon drei oder vier, die uns umringten. Das hat mich umso mehr geärgert, dass ihnen das schreiende Kind total egal war. Sie wollten ihr unbedingt das Armband umbinden, koste es, was es wolle.

Natürlich hatten wir nicht vor, für diese Aufdringlichkeit zu Bezahlen und sind einfach weiter gegangen. Als den Männern das bewusst wurde, waren sie schnell sehr verärgert und blieben so hartnäckig, bis Peter seinen Geldbeutel zückte. Er gab ihnen 50 Cent, was deren Verärgerung nicht im Ansatz minderte. Trotzdem ließen sie dann endlich von uns ab.

Muss diese aufdringliche Touristenabzocke sein?

Muss das denn wirklich sein? Müssen die Touristen mit solchen Maschen verärgert werden? Ich versteh das nicht. Ich finde es sehr traurig, dass sich solche und ähnliche Erlebnisse immer wiederholen, egal wo man hinkommt.

Wie sind deine Erfahrungen?

Bist du schon in Mailand gewesen? Was hat dir am besten gefallen?

Bist du mit ähnlichen Touristenabzocken in Kontakt gekommen? Ich freue mich über einen Kommentar von Dir!

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Hi, ich bin Regina und bin gern unterwegs. Bei uns zu Hause und in der ganzen Welt. Inzwischen sind bei unseren Ausflügen und Reisen zwei Kinder mit dabei. Auf dastoa schreibe ich meine Erfahrungen, Empfehlungen und Reisetipps sowie über den alltäglichen Familienwahnsinn.

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