Und wieder trifft mich die Erkenntnis, dass eine berufstätige Mama Familie und Karriere einfach gar nicht sinnvoll kombinieren kann.

Nach einem Monat wie diesem ist mir wieder klar, dass es mir als Mama einfach gar nicht möglich ist, meiner Karriere nachzugehen und trotzdem meine Rolle als Mutter wahrzunehmen.

 

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Der Versuch das eigentlich Unmögliche möglich zu machen

Familie und Karriere

Die Erkenntnis trifft mich ja nicht zum ersten mal, aber die letzten Wochen haben mich wieder bestärkt, dass ich versuche, das eigentlich Unmögliche möglich zu machen.

Vor noch nicht allzu langer Zeit begannen meine Arbeitstage zwischen 6.00 und 7.00 Uhr morgens. In Ruhe die Termine vor- und nachbereiten und Kopfschütteln über die Kollegen, die nicht vor 8.00 Uhr im Büro ankamen. Heute weiß ich, welche Hektik es bedeutet, wenn der erste Kundentermin am morgen um 8.30 Uhr beginnt und ich die Erwartungshaltung an mich selber habe, pünktlich und mit sauberer (!) Kleidung dort anzutreten. Ich bin den Tränen nahe, als ich die Kinder zum x-ten mal ermahne endlich ihre Schuhe anzuziehen, damit wir los können. Ich will sie doch gar nicht mit Hektik aus dem Haus jagen, NUR damit ich mein Ego befriedige und berufstätig sein kann. Natürlich habe ich auch schon wieder ein schlechtes Gewissen deswegen.

Momentan bin ich auch noch zusätzlich angespannt, da das Semesterende ansteht und ich vier Studienarbeiten und fünf Prüfungen schreiben muss. Hab ich mir ja selbst eingebrockt, also darf’s auch nicht zu Lasten der Kinder gehen. Kein Problem, ich arbeite weniger und lerne während die Kinder im Kindergarten sind.

Manchmal reicht ein Windstoß und das Kartenhaus fällt zusammen

…und plötzlich sind wir alle krank.

Nicht nur ein wenig krank, nein richtig heftig. Der ganze tolle Plan zum Teufel. Wenig Schlaf, klammernde Kinder und keine Minute zum Lernen. Ich wage nachts kaum ein Auge zu schließen, damit ich jede Veränderung in der Atmung der Kleinen registriere. Ich bin am Ende und bin nur noch froh, wenn wir diese Tage überstanden haben.

Die Prüfungen schreibe ich trotzdem – Mut zur Lücke! Mal sehen, wird hoffentlich gereicht haben. Im Job geht das nicht so einfach. Wie soll das funktionieren? Hat sich darüber schon jemand mal Gedanken gemacht?

Familie und Karriere – ES GEHT EINFACH NICHT

Familie und Karriere - berufstätig: ES GEHT EINFACH NICHT!Ich erhalte wöchentlich mindestens eine oder mehrere Projektanfragen, immer alles DRINGEND, ASAP und natürlich fünf Tage vor Ort beim Kunden. Mit jeder Projektanfrage steigt auch meine Verärgerung! Ich kann und möchte nicht fünf Tage die Woche in einem Büro in Hamburg, Berlin, Köln, Stuttgart oder sonst wo sitzen.

Ich mache meinen Job, ich mache ihn gern und ich mache ihn gut, aber ich mache ihn nicht 40+ Stunden die Woche und ich mache ihn schon gar nicht 40+ Stunden in irgendeinem Büro in Deutschland oder sonst wo. Für die Branche in der ich arbeite ist es auch nicht wirklich nötig, permanent beim Kunden zu sitzen. Für was leben wir im Zeitalter der Vernetzung und Online-Konferenzen? Ein sinnvoller Mix aus Präsenz und Home Office bringt beide Seiten zu einem zufrieden stellenden Ergebnis.

Am meisten verärgert hat mich ein Gespräch mit einem potentiellen Kunden, der ein reines Home Office Projekt ausgeschrieben hatte und der mir dann am Telefon in einem ignoranten Tonfall gesagt hat „aber da möchte ich Sie dann schon bei mir im Büro sitzen haben“. Hallo??? Danke für’s Gespräch!

Warum ist die Erkenntnis bei vielen Unternehmen noch nicht angekommen, dass die so viel „gesuchten Fachkräfte“ zu Hause sitzen und ihnen jegliche Möglichkeit genommen wird, ihren Job trotzdem gut zu machen?

Die Hoffnung stirbt zuletzt

Obwohl ich eigentlich weiß, dass es gar nicht möglich ist, Familie und Karriere unter einen Hut zu bringen und berufstätig zu sein, habe ich die Hoffnung noch nicht aufgegeben. Vielleicht findet sich unter den zahlreichen Projektanfragen eine, die es mir ermöglicht, mein Wissen und meine Fähigkeiten einzubringen und trotzdem meine Rolle als Mama gut zu machen.

Mir ist bewusst, dass ich mir mit jedem Projekt, dass ich annehme, jeder Vorlesung, die ich halte, auch ein schlechtes Gewissen erkaufe, meinen Kindern morgens schon die Hektik aufzwänge, um sie in den Kindergarten zu bringen. Eigentlich habe ich gar nicht die nötige Zeit, 30 Stunden die Woche für ein Projekt zu arbeiten, aber es reizt mich und trotzdem habe ich den Wunsch es zu machen und bin mir sicher, dass es auch irgendwie möglich ist, wenn wir auf beiden Seiten mit offenen Karten spielen.

Familie und Karriere – Wo sind die Prioritäten?

Will ich meinen Kindern die tägliche Hektik aufzwängen?

Inwieweit will ich, dass die Kinder das Thema Arbeiten bei ihrer Mama im Vordergrund sehen?

Fragen wie diese und noch viel mehr, über die sich jede Mama Gedanken machen muss, wenn sie Arbeit und Familie vereinbaren möchte.

Natürlich möchte ich morgens keine Hektik, aber das ist der Preis, den ich zu zahlen bereit bin. Es sind die Stunden am Nachmittag und an den Wochenenden, die ich nicht bereit bin zu teilen. Die gehören uns! Den Kindern und mir und am Wochenende auch der ganzen Familie.

 

Die Prioritäten sind klar, die Familie steht an erster Stelle!

So wie ich bin, bin ich, weil ich gerne Mama bin! Aber noch viel lieber bin ich Mama, wenn ich auch erfolgreich berufstätig bin.

Die Abwechslung und die vielen Facetten ermöglichen es uns erst, das umso mehr zu genießen, was wir nicht ständig haben.

 

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Vereinbarkeit von Familie und Beruf

Ein Slogan, der sich bei den Unternehmen gut verkaufen lässt – gerade, wenn sie auf der Suche nach Fachkräften sind. Leider muss ich immer wieder feststellen, dass sich so ein Slogan zwar ganz toll auf der Webseite oder in den Marketingunterlagen macht, aber in der Praxis will dann niemand davon wissen.

Jetzt reicht’s! Meine Konsequenzen!

Ich mache meinen Job gut und ich mache ihn gern! Aber ich mache ihn nur, wenn sich Familie und Beruf vereinbaren lassen.

Meine Profile auf Xing und LinkedIn werde ich anpassen! Es darf auf den ersten Blick ersichtlich sein, dass es neben meinem Job auch eine Familie gibt.

Das hört sich wenig spektakulärer an, als es ist. Kein Selbständiger oder Freiberufler zeigt in seinem öffentlichen Profil, dass es neben dem Job noch was anderes, wichtigeres im Leben gibt!

Ich bin gespannt, wie viele Projektanfragen ich dann noch erhalten werden!

 

Wie ist deine Erfahrung

Mich interessiert, wie es dir dabei geht berufstätig zu sein und Familie zu haben. Schreib mir doch deine Erfahrungen in einem Kommentar.

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Veröffentlicht am Kategorien Familie, Karriere, MamaSchlagwörter ,

8 Kommentare

  1. Anneli 16. Februar 2017 um 12:05

    Hut ab, deine Ehrlichkeit ist sehr mutig und ich bewundere das sehr. Du erweist der Welt und anderen berufstätigen Müttern mit solchen Artikeln einen wirklich grossen Dienst – die ganzen Frauen, die so tun, als wäre das alles ganz lässig zu wuppen mit Familie und Karriere reiten uns mit dieser Haltung nur immer weiter rein.

    Ich hab übrigens selber keine Kinder, aber ich habe genug berufstätige ( teilweise obendrein alleinerziehende) Mütter in meinem Umfeld um klar zu sehen, mit welchen Schwierigkeiten die zu kämpfen haben.

    Die These, dass man alles locker schaffen kann, wenn man nur will betrifft uns aber natürlich gesamtgesellschaftlich.

    Lass dich nicht beirren, geh deinen Weg, wie er sich für DICH stimmig anfühlt, mit DEINEN Prioritäten.

    VG aus Berlin,
    Anneli

    1. Regina 24. Juli 2017 um 22:14

      Liebe Anneli,
      vielen Dank für deinen netten Kommentar.
      Du hast soo recht, wir sollten als Frauen gemeinsam für das Einstehen, was uns wichtig ist und nicht so tun, als wäre alles ohne Probleme zu schaffen. Leider ist die Erfahrung auch die, das sich viele einfach nicht trauen offen zu sagen, was sie gerne möchten. Manchmal braucht es einfach einen Anstoß.

      Ich find’s toll, dass du auch ohne eigene Kinder die Probleme nachvollziehst.
      LG Regina

      1. Anneli 16. Februar 2017 um 18:19

        Liebe Regina,

        ja, die Erfahrung, dass viele sich nicht trauen offen zu sagen, dass sie nicht alles locker schaffen, habe ich auch schon gemacht. Dahinter steckt die Angst, dass einem das als Schwäche und Unfähigkeit ausgelegt wird – und so ist es leider auch häufig, deshalb finde ich Beiträge wie diesen hier von dir so wichtig und wertvoll.

        Derzeit herrscht weiträumig immernoch die Auffassung, dass die Lebensqualität steigt, wenn alles so effizient und optimiert wie möglich abläuft, und man so viel wie möglich schafft und unter einen Hut kriegt. Aber das stimmt nicht, denn die Menge der Dinge, die man schafft, sagt nichts über die Qualität des Lebens aus, das man führt.

        Mal abgesehen davon sind Kinder und das Familienleben auch keine ‚Dinge‘, die gemanagt werden sollten. Leben mit Kindern läuft nun mal nicht wie ein Schweizer Uhrwerk und das ist auch gut so, denn sonst würden wir wohl noch ungebremster in unseren Effizienzwahn reinrutschen.

        Die Lebensqualität ist am grössten, wenn man sein Leben nach seinen individuellen Wünschen, Bedürfnissen und Prioritäten einrichtet, und wenn man Zeit genug hat, dieses Leben ganz bewusst zu (er-)leben, anstatt mit hohem Perfektionsanspruch durch den Tag zu hetzen und sich zwischen all den Anforderungen, denen man ausgesetzt ist, zu zerreissen.

        Bis das alle begriffen haben ist es noch ein langer Weg – bis dahin gilt höher, schneller, weiter, besser, mehr….

        VG,
        Anneli

  2. Sanni 6. März 2017 um 8:11

    Guten Morgen Regina,
    vielen Dank für deinen Artikel. Durch Zufall bin ich auf deinen Blog gestoßen und es macht mir so Mut und bestätigt mich nochmal in dem, was ich tue.
    Ich stecke gerade in einer ähnlichen Situation. Seit ein paar Wochen arbeite ich nun wieder nach 1 Jahr Elternzeit und habe inzwischen 2 kleine Mäuse (3 + 1). Sei einigen Jahren arbeite ich nun in meiner Firma, nur eben mit zweimaliger „Auszeit“ von je 1 Jahr. Ich habe mich riesig gefreut nun wieder tatkräftig und in Vollzeit einzusteigen, jedoch wurde ich ganz schnell auf den Boden der Tatsachen zurück geholt. Nicht jedoch von meiner Personalabteilung oder von meinem Chef?! Nein, kinderfreundliche Arbeitszeiten abgesegnet und befürwortet (beide haben selbst Kinder)…nein, von meiner Kollegin (und nun muss ich leider auch sagen „EX-Freundin“). Wir haben immer sehr eng und auch sehr gut zusammengearbeitet, nur leider haben wir uns beide verändert. Ich habe eine Familie gegründet, mit allem drum und dran…und sie? Sie möchte glaube ich gerne…aber das gehört hier nicht hin.
    Mein Problem ist nun leider, dass sie meine (kinderfreundlichen) Arbeitszeiten in keinster Weise akzeptieren will, sie mir das Gefühl gibt, dass ich perönlich meine und es mich auch in jeder ihr erdenklichen Möglichkeit spüren lässt. Ich brauche ein echt dickes Fell, was ich eigentlich auch habe….aber auf Dauer kann es auch mürbe machen. Wenn ich aber am Nachmittag nach hause komme und meine Mäuse sehe, weiß ich wofür ich es tue.
    Ich weiß auch, ich bin gut in meinem Job…ich habe viel erreicht und ich bin einfach nicht bereit klein bei zu geben. Das was ich verdiene, verdiene ich auch und ich arbeite gerne!

    Ich bin ehrlich gespannt, wie es sich entwickelt….mein persönlicher Glücksfall wäre, wenn sie selbst schwanger werden würde und sie selbst merkt, was es heißt: Familie und Beruf unter einen Hut zu bekommen.

    Vielen Dank fürs Zuhören und auch fürs Motivieren,
    Sanni.

    1. Regina 6. März 2017 um 10:23

      Liebe Sanni,
      vielen lieben Dank für deinen Kommentar. Es tut gut zu sehen, dass andere die Empfindungen und Gedanken genauso teilen und es ihnen ähnlich ergeht, auch wenn es eigentlich schade ist.
      Das ist schon heftig, wenn die Firma an sich hinter dir steht, aber deine Kollegin, die dir täglich quasi gegenüber sitzt, dir dann den Erfolg bzw. diese tollen Möglichkeiten mürbe macht. Da leide ich mit Dir, wirklich. Ich kann dir das so sehr nachvollziehen. Das ist auch ein Grund, warum ich momentan super glücklich bin, dass ich jetzt freiberuflich arbeite – so bin ich nur mir und meinen Kunden „verpflichtet“ und ich muss mich vor niemanden „rechtfertigen“ und hab keine Blicke und Getuschel im Rücken. Ich weiß nämlich genau, dass das ansonsten sehr oft der Fall wäre.
      Ich gestehe, dass ich vorher, ohne Kinder auch nicht ansatzweise nachvollziehen konnte, wie es ist mit Kind, Familie und Job. Auch wenn ich dem ganzen positiv gegenüber stand, ist es einfach nicht machbar, sich ohne Kinder in eine solche Situation hinein zu versetzen. Allerdings gibt es auch keinen Grund, so wie das bei dir der Fall ist, dass man als Kollege offensichtlich dagegen arbeitet.
      Ich würde dir so gerne einen Rat geben, aber ausser zu sagen „halt durch“ und mach deinen Job weiterhin gut, aber lass dich nicht innerlich fertig machen, kann ich dir irgendwie auch nichts raten. Sei auch ehrlich zu dir und zieh‘ die Reißleine, bevor es für dich zu spät ist und du keine Freude mehr an deinem Job hast. Das merken auch die Kinder und das wirkt sich auch auf das Familienleben aus.
      Ich drück dir ganz fest die Daumen, dass deine Kollegin auch das Glück hat bald Mama zu werden. Wahrscheinlich beneidet sie dich um das was du hast und kann es dir nicht anders zeigen. Und Neid ist ja bekanntermaßen die höchste Anerkennung!

      Liebe Grüße
      Regina

      1. Sanni 7. März 2017 um 7:17

        Guten Morgen Regina,

        vielen Dank für deine Antwort und deine aufbauenden Worte!
        Ich werde meinen Weg gehen und meine Familie immer hinter mir stehen haben.

        So nach und nach werde ich auch mal durch deinen Blog stöbern….und mich ein bisschen vom Fernweh anstecken lassen. Die Vorfreude auf den nächsten Urlaub, ist ja fast die schönste Freude.

        Ich wünsche dir noch eine tolle Woche.

        Viele Grüße,
        Sanni.

  3. Nira 27. März 2019 um 11:27

    Schade, dass die meisten CEOs und HR-Leiter deinen Text wohl nie lesen werden. Allerdings krankt das System generell daran, dass diese sich oft herzlich wenig für den privaten Bereich der Mitarbeiter interessieren – insbesondere bei Neueinstellungen. Auf eine Art finde ich es ve Mitarbeiter und keinen neuen Freund. Trage ich Verantwortung für HR, ist es klar, dass ich bei Ähnlicher Qualifikation denjenigen wähle, von dem ich mir den besseren Arbeitseinsatz erhoffe. Und das kann auch beeinhalten, was derjenige privat noch alles auf dem Schirm hat. Mütter sind da schon mal arg “am Arsch”.

    Ich persönlich habe erst durch mein Muttersein Karriere gemacht. Gut, es kommt drauf an, was man als Karriere sieht. Ich bekomme nicht mehr Geld als zuvor, habe aber durch die Teilzeit eine andere Stelle besetzt, die mich die Karriereleiter hat aufsteigen lassen. Mein alter Job hätte es auch nicht hergegeben, dass man darin sinnvoll in Teilzeit und Home Office arbeitet.

    Genau dies ist mE einer der wichtigen Fragen, die man sich stellen sollte. Geht es überhaupt sinnvoll? Ist mein alter Job für Teilzeit geeignet? Reisebereitschaft ist zb der ultimative Killer. Mit einem Job, der dies regelmäßig verlangt, kann man als Mutter imho einfach nicht glücklich werden. Da kann man noch so an anderen Gegebenheiten herumbiegen, bei sowas sollte man gut überlegen, ob man den Job wechselt – zumindest zu etwas “verwandtem”. So wie ein Streifenpolizist, der dann eben an den Schreibtisch geht. Fast jeder Job hat dort etwas zu bieten. Und ich meine *bieten*. Management, Schulung, Controlling… Voraussetzung ist etwas Offenheit – die ist aber eh abgesagt als Mutter. Immerhin verändern sich auch alle anderen Bereiche: Tagesablauf, Freunde, …

    Und der nächste Punkt ist einfach: wer als Mutter kleiner Kinder Karriere machen will, muss nicht nur gut sein in seinem Job, er muss (in seinem Dunstkreis) ein Alleinstellungsmerkmal mitbringen. Wenn es das nicht gibt, wird immer derjenige gewählt, der vermeintlich mehr Ressourcen für den Job hat. Das trifft aber auch nicht nur Mütter, sondern auch Bewerber/Mitarbeiter mit Zweitjob oder Hobbys, bei denen man verminderten Einsatz erwartet.
    Als Firma interessiere ich mich erst dafür, ob mein Mitarbeiter mit seiner Work Life Balance glücklich ist, wenn er nicht schnell(!) ersetzbar ist.

    1. Regina 29. März 2019 um 12:51

      Liebe Miriam,

      danke dir für’s Lesen und deinen netten Kommentar.
      Ja, du hast schon recht, die Manager in den Firmen interessieren sich leider immer noch zu wenig für die Mitarbeiter.

      Seit dem Schreiben des Artikels und heute sind inzwischen gut 12 Monate vorbei gegangen. Ich hab inzwischen meine freiberufliche Tätigkeit zu einem kleinen Unternehmen umgewandelt und beschäftige selber u.a. Mütter. Ich hoffe, dass ich ihnen so viel Verständnis entgegen bringe, wie ich es auch gerne hätte. Ich gebe mir Mühe und bin auch sehr bereit ihnen die Flexibilität zu geben, die sie sich wünschen.

      LG und alles Gute!

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